Nutria/Sumpfbiber

Der 60 cm lange Körperbau ist plump, ähnlich einer großen Ratte.
Der Nutria hat seine Milchdrüsen (Zitzen) an den Flanken und wird deshalb im Gegensatz zu den meisten anderen Fellen im Rücken aufgeschnitten.
Die Unterwolle ist sehr fein, weich, dicht und bläulichgrau gefärbt, dagegen sind die Grannenhaare missfarben.


Vorkommen Nutria/Sumpfbiber:
Der Nutria kommt in Südamerika, im La Plata Delta, am Rio Parana, Rio Uruquay, von Südchile über Argentinien bis Südbrasilien vor.
Am besten sind die argentinischen Provenienzen Punta Arenas und Buenos Aires.
Je südlicher, desto besser die Haarqualität!
In Nordamerika und Europa werden Nutria sehr erfolgreich gezüchtet.


Verwendung:
Nutriafelle werden meist veredelt gehandelt, d.h. die Grannen werden entfernt und die samtige Unterwolle durch bügeln und lüstern hervorgehoben.
Nutriafelle werden zu Innenfuttern, Jacken, Mänteln, Westen, Schals, Decken und Kissen verarbeitet.
Schlechte Ware kann auch als Hutfilz verwendet werden.
Das Nutriafleisch wird auch in der Gastronomie genutzt.

Fell- Ordnung: Nagetiere
Fell- Familie: Trugratten

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