Gerner auf dem Opernball 2014

Sonntagspresse Augsburg

Dem Rausch von Nena und Madonna erlegen, wünschte sich mancher Ballgast in dieser Nacht der Nächte zurück: in ein Jahrzehnt, das heute noch richtig rockt und fetzt, das die schrillen Popstars hervorbrachte genauso wie den Vokuhila oder die Neon-Netzstrumpfhose. Die Achtziger mit allem Drum und Dran feierten über 2500 Ballbesucher, darunter reichlich Prominenz aus Wirtschaft, Politik und Kultur in der Samstagnacht auf dem 14. Augsburger Opernball im Großen Haus. Ein voller Erfolg auch dank des erstmaligen Engagements vom Porsche Zentrum Augsburg. «Skandal im Sperrbezirk» lautete das Motto, das vor allem auch das Opernball-Programm auf den Punkt brachte: Unter Kronleuchtern und von der Decke baumelnden Botero-Plastiken stimme man im großen Ballsaal ein auf ein paar Stunden Walzerseligkeit im Neon-Pop-Style. Es grünt so grün und blüht so bunt heut` Nacht, hätte das Motto auch lauten können: 1700 Lilien, 1500 rote und weiße Rosen, 1500 Orchideen und 1400 Gerbera verströmten ihre Düfte im gesamten Großen Haus.250 große Tischgestecke, 80 Girlanden und 26 Riesen-Blumenkästen zierten Ballsaal und Foyers und sorgten für festlich-floralen Augenschmaus mit Aroma fürs feine Näschen!

Selten zuvor nahm man`s so humorig, das Gala-Arrangement zum Auftakt des altgediegenen Opernballs im schwäbischen Musentempel. Das gesamte Künstler-Ensemble unter Leitung von Marlene Hahn mit den Augsburger Philharmonikern unter Leitung von Dirk Kaftan und Lancelot Fuhry ließ mit Melodien, Filmlegenden und Sängerstars die achtziger Jahre wiederauferstehen, so schrill und so überdreht wie eben bekannt Über populäre Arien aus „Turandot“und „Die Zauberflöte“, Falcos „Rock me Amadeus“ und Auszügen der Eighties-Musical wie „Les Misé-rable“ und „Cats“ war man plötzlich mitten drin in den elektronisch motivierten Achtzigern. Medleys zu „Dirty Dancing“, „The 80`s“, „Movies“ und Michael Jackson ließen nichts aus, Madonna, Modern Talking, Peter Schilling und Co. wiederauferstehen. SängerStar des Abends ohne Zweifel: Tertia Botha, die quasi über Nacht für die erkrankte Lea Sophie Salfeld einsprang und mit starker, lupenreiner und souliger Stimme einen Hit nach dem nächsten ins Publikum schmetterte – wow! (Die besten Fotos vom tollen Programm siehe Seite 6.) Bis 5 Uhr morgens ließ man dann aber Madonna und Michael Jackson wieder gerne hinter sich und frönte den Walzer-, Jazz- und Swing-Rhythmen im ganzen Haus oder den topaktuellen Hits von heute in der Ball-Disco im Hoffmannkeller

Und noch ein Blick auf die kulinarische Seite der großen Gala: Déluxe-Menüs für deliziösen Gaumenschmaus bot einmal mehr das eingespielte Dream-Team von Feinkost Kahn sowie die Theatergastronomie Cirkularium: Vom Ballsaal bis zum Theaterrestaurant in der Kantine servieren sie raffinierte Kreationen und zünftige Spezialitäten für alle Geschmäcker. Ob Ribeyesteak oder Saiblingsfilet, Bio-Lachs an Pistazien, Kalbsrücken oder bayerische Currywurst – und dazu natürlich reichlich Schampus.

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